Was vor 50 Jahren noch für großes Aufsehen sorgte, schockt heutzutage niemanden mehr so richtig. Wer weiß? Irgendwo hat bestimmt auch der seriös wirkende und hochgeschlossen gekleidete Bankkaufmann ein Tattoo versteckt, vielleicht ja sogar ein richtig großes, was eine eigene Geschichte erzählt.
Aber was erzählt man damit, mit einem Bild, was man sich in die Haut stechen lässt? Das sollte schon ein Thema beinhalten, mit welchem man sich gut und lange (im Idealfall ein Leben lang) identifizieren kann. Für viele Menschen ist allein die Vorstellung an die Schmerzen beim Tätowieren ein Grund, untätowiert zu bleiben. Je nach Körperstelle, bzw. Beschaffenheit der Hautpartie, die „gezeichnet“ werden soll. Tattoofreunden ist der Schmerz ziemlich egal, sie nehmen ihn meist billigend in Kauf in Vorfreude auf das Bild, was fortan Ihren Körper zieren soll.
[caption id="attachment_59" align="aligncenter" width="448"] Quelle: http://www.sxc.hu/[/caption]
Jedem, der Interesse daran hat, sich tätowieren zu lassen, bislang aber noch gezögert hat, da ihn kein Motiv bisher so richtig überzeugen konnte, sei der Rat ans Herz gelegt: Lieber etwas länger suchen, statt aus einer Laune heraus einfach irgendwas zu wählen, worüber man sich ein paar Jahre später ärgert.
Wir kennen alle diese Karikaturen, auf denen jemand ein Herz mit dem Namen der Angebeteten auf der Haut ...